Endlich! Gouri kann abends wieder in den Zug von München nach Aux steigen. Sein Mitgefühl jedoch gilt, wie immer, den Underdogs und den wahren Losern:
Verlierer des 172. Oktoberfestes waren die Schausteller und die Ochsen.
Die Betreiber von Bahnen, Karussellen und Ständen hatten wegen des durchwachsenen Wetters in der zweiten Woche Einbußen hinzunehmen. In entgegengesetzter Dynamik stieg jedoch bei der kalten Witterung der Appetit auf Ochsenfleisch. 95 Tiere kamen heuer auf den Spieß, im Jahr zuvor waren es 89 gewesen.
Das Rote Kreuz, das mit rund 1.500 Helferinnen und Helfern vor Ort war, zählte über 7.100 Patientinnen und Patienten. Die Zahl blieb gegenüber 2004 ungefähr gleich. Während es weniger schwere Verletzungen und auch keine Massenschlägereien gegeben habe, sei jedoch zu beobachten, dass die "Bierleichen" im Durchschnitt jünger würden.
Münchens Tourismus-Chefin Gabriele Weishäupl sah die von den Veranstaltern beabsichtigte Abkehr von der "Ballermann-Wiesn" durch die Atmosphäre der vergangenen zwei Wochen bestätigt: "Die Wiesn war kommod, sehr zünftig und sehr bayerisch." Mit sechs Millionen Maß ging rund fünf Prozent weniger Bier über die Schänken als im Jahr zuvor.
Na also. Geht doch! *g*



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