Eine geschlagene gefühlte halbe Stunde bin ich heute in einem Hauseingang gestanden, wartend auf den 36er, während mir der Wind um die Ohren und der Regen auf die Beine pfiff - wäre es Schnee gewesen, hätt ich wenigstens gewusst, warum ich so leide, aber so blieb mir nichts anderes übrig, als tropfend in das verspätete Vehikel zu steigen und weitere dreißig Minuten später zu beschließen, spontan Überstunden abbauen zu gehen, indem ich mich zum zweiten Mal am gleichen Tage unter meine geliebte Dusche stellte, diesmal jedoch nicht wie morgens zum Zwecke der Reinigung, sondern zu jenem der Peinigung ob des lauwarmen Wassers, das brühheiß aus der Brause quoll.

Sollte ich morgen krank sein, weiß ich wenigstens, warum.